Marrakesch Souks

Die Souks befinden sich auf Plätzen, in Gässchen oder in der Medina. Hier fertigen Handwerker Kessel, Kerzenständer, Laternen, Tabletts, Teekannen, Vasen an... Die Bazare sind von oben bis unten voll unterschiedlichster bunter Waren... Dort türmen sich appetitliches Brandteiggebäck, gefüllte Hörnchen, Datteltörtchen... Hier sitzen reihenweise Männer in Djellabahs an mechanischen Nähmaschinen. Dort stapelt sich weiche Wolle; da wird ein Glas heißer Pfefferminztee eingeschenkt ; der orientalische Duft von Gewürzen und Eingelegtem im Souk des Lebensmittelhändlers steigt in unsere Nase; die leuchtenden Farben der im Souk der Färber angebotenen Wolle zieht unsere Blicke magisch an; wohlschmeckende Bratspieße (Mergez) und Backwaren mit Honig lassen ein Gefühl des Hungers verspüren; das Gemurmel der Menschenmenge und das dumpfe Geräusch von Werkzeugen dringt an unsere Ohren... Sich im Labyrinth der Gässchen, Treppen, Durchgänge, Gewölbe und Sackgassen verlieren und eine faszinierende Welt erleben, die sorgsam gehütet wird....so oder ähnlich geht es wohl jedem, der durch die zahlreichen Souks schlendert.

Moschee el Mouassine

in Kürze

Fontaine el Mouassine

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Koutoubia-Moschee

Die Moschee wurde von Amohaden ab 1150 in einem Zeitraum von 40 Jahren mit einfachen Formen, einer exquisiten Inneneinrichtung und harmonischen Proportionen errichtet und gilt als eines der schönsten Monumente Marrakeschs.


Aus 25 km Entfernung ist ihr Minarett mit einer Höhe von 77 Metern zu sehen. Abends wird sie von allen Seiten angestrahlt und gilt als Leuchtturm von Marrakesch.

Stadtmauer

Der 12 km lange Wall aus dem 12. Jh. zählt zu den eindrucksvollsten Stadtmauern Marokkos. Sie wird überragt von Zypressen, Dattelpalmen und Kiefern und ist durch 202 vorspringende Basteien verstärkt. Von den elf alten Toren ist das restaurierte Bab Aguenaou das schönste.

Djemaa el Fna

Zahllose Essensstände versorgen am Abend auf dem Jemaa el Fnaa die Hungrigen mit allem was das Herz begehrt...

Fontaine Echroub-ou-Chouf

Den monumentalen Wandbrunnen schützt ein in Holz gearbeitetes prächtiges Stalaktitenvordach mit grünlasierten Ziegeln. Eine der arabischen Schnitzschriften fordert den Passanten auf: "Trinke und schaue" (auf arabisch = echroub ou chouf). Trinken sollte man nicht - schauen schon!
Bei der Moschee Ben Youssef in der Medina.

Moschee Ben Youssef mit Medrasa Ben Youssef (Gebetsschule)

Diese mehr als 400 Jahre alte Koranschule wurde in den letzten Jahren mit großem Aufwand renoviert. Die Medrasa wurde im 14. Jh. von Meriniden-Sultan Abou El Hassan gegründet. 1570 wurde sie dann vom Saadier Abdallah El Ghalib zur größten islamisch-theologischen Hochschule des Maghreb erweitert. In den 150 Kammern waren bis zu 900 Studenten untergebracht.
Sie besticht durch ihren Stuck- und Schnitzdekor. Ein Juwel sakraler Altstadt-Architektur.

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Place Ben Youssef. Tel. (044) 39 09 11.
Öffnungszeiten: täglich 9.00 - 18.00 Uhr. Eintritt 10 DH.

Saadier-Gräber (Tombeaux des Saadiens)

Saadier-Gräber (Tombeaux des Saadiens)
Vier Sultane ruhen in der 1917 wiederentdeckten Nekropole. Des weiteren auch mehr als 62 Angehörige der im 16. Jh. allmächtigen Dynastie der Saadier.
Die Mausoleen sind mit prächtigen Carrara-Mamor und andalusisch anmutendem Mosaik- und Stuckwerk ausgestattet. Der Prunkvollste Raum ist der Sall der Zwölf Säulen.

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Rue de la Kasbah. Der Eingang befindet sich unmittelbar neben der Kasbah-Moschee..
Öffnungszeiten: täglich 9.00 - 12.00 und 14.30 - 18.00 Uhr. Eintritt 10 DH.

Tiermarkt "Kamelmarkt"

Tiermarkt "Kamelmarkt"
Im Viertel Douar Laaskar (etwa 5 km außerhalb der Stadt) treffen sich die Bauern um ihre Vierbeiner, meist Esel und Pferde - nur vereinzelt auch Kamele, feilzubieten. Der Besuch dieses Marktes ist ein Erlebnis, obwohl dieser den geläufigen Namen "Kamelmarkt" nicht (mehr) verdient. Versuchen Sie möglichst schon zu beginn des Marktes hinzugehen.

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Douar Laaskar
Donnerstags 6.00 - 14.00

Museum Dar Si Said

Museum Dar Si Said
Hier wird erlesenes Kunsthandwerk aus Marrakech und den Berberdörfern der Region ausgestellt.
Das Museum befindet sich in den Räumen eines ehemaligen Stadtpalastes, welcher für sich schon unbedingt sehenswert ist. 
Was es aber für das Kunsthistorische geradezu einmalig macht, ist ein auf den ersten Blick eher unscheinbares, aus Stein gehauenes, rechteckiges Brunnenbecken, das wenige Schritte vom Eingang aufgestellt ist. Es stammt aus der Medersa Ben Youssef und zeigt ein für die sakrale islamische Kunst ungewöhnliches Motiv: zwei Adler, die ihre Schwingen ausbreiten, Lebenswesen als, deren Abbildung eigentlich verpönt war. Um das Jahr 1000 n.Chr. wurde dieses Becken in Cordoba hergestellt.
Derb Si Said nahe Rue Riad Zitoun el-Jedid
Öffnungszeiten: Mi - Mo  9.00 - 12.00 und 14.30 - 18.00 Uhr. Eintritt 10 DH.

Jardin Majorelle

Der französische Kunstmaler und Dekorateur Jacques Majorelle (1888-1962) ließ sich 1923 in Marrakech nieder, baute die Villa seiner Träume und legte einen subtropischen Garten an. Nach jahrzehntelanger Verwilderung wurde die Anlage vom französischen Modeschöpfer Yves Saint Laurent restauriert und schließlich der Kommune übergeben.
Die Villa Oasis des Malers wurde sein Refugium. Das Haus liegt mitten in einem überquellend bewachsenen Garten. Bougainvilleen, perlagonien, Hibiskus und Lotusblüten sorgten für eine betörende Farbenpracht. 
Majorelles ehemaliges Atelier beherbergt heute ein Museum für islamisches Kunsthandwerk.

Avenue Yacoub El Masour im Stadtteil Gueliz. 
Öffnungszeiten Sommer: täglich  9.00 - 12.00 und 15.00 - 19.00 Uhr. Montags und August geschlossen.
Öffnungszeiten Winter: täglich  9.00 - 12.00 und 14.00 - 17.00 Uhr. Montags geschlossen.
Eintritt 40 DH.

Jardins de l'Agdal

Diese grenzen südlich an den Palastbezirk mit dem Dar el-Mahkzen an. Die ersten Bäume pflanzten im 12. Jh. die Almohaden. Erst im 19. Jh. wurden die Gärten in ihrer jetzigen Form angelegt und mit einer Mauer eingefasst. Zwischen Granatapfel-, Orangen- und Olivenbäumen liegen mehrere Stabecken, die ihr Wasser mittels Kanälen aus dem Hohen Atlas erhalten. Am Es-Salah, dem größten Wasserreservoir, befindet sich das Dar el-Hana, ein Palast mit Panoramaterrasse, von der man einen herrlichen Blick über die Gärten hinweg auf die Silhouette des Hohen Atlas hat.

Menara Gärten

Die Gärten wurden um 1200 n.Chr. angelegt und im laufe des 19. Jh. erweitert. Eine Lehmmauer umgibt ausgedehnte Olivenpflanzungen, welche durch den Menara-Pavillon am Wasserbecken zu einem der berühmtesten Postkartenmotive Marokkos avancierte. Das Lustschlösschen mit seinem grünen Pyramidendach soll Sultan Sidi Mohammed als Rückzugsort gedient haben, wenn er ungestört mit einer seiner Geliebten sein wollte. 
Im Südwesten der Stadt, zu erreichen über die Avenue de la Menara.
Geöffnet täglich von 8.30 - 18.00 Uhr.

Bahia Palast

Dieser ehemalige Palast eines Großvisiers wurde erst kurz vor 1900 erbaut. Er zeichnet sich durch seine orientalische Pracht aus.
Nehmen sie sich ein wenig Zeit um die Schnitzereien aus Zedernholz und die üppig bepflanzten Innenhöfe zu betrachten. Es ist unmöglich sich in den rund 160 Räumen, Patios und Riads ohne Führer zurechtzufinden. Im Ehrenhof wurden Szenen zu "Lawrence von Arabien" gedreht.

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Rue de la Bahia in der Nähe der Rue Riad Zitoun el-Jedid.
Öffnungszeiten: täglich 8.30 - 12.00 und 14.30 - 18.00 Uhr. Eintritt 10 DH.